Standortwahl

Die Lage Ihres zukünftigen Heims ist ungemein wichtig, damit Sie sich wohlfühlen. Genau wie die Einrichtung des Hauses muss sie mit Ihren Bedürfnissen und Wünschen übereinstimmen. Überprüfen Sie bei Ihrem Wunschstandort, ob in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind und wo sich Post, Kindergarten, Kinderarzt und Schulen befinden. Ausserdem sollten Sie abklären, wie es mit den Verkehrsbedingungen, sprich Zufahrtsstrassen und öffentliche Verkehrsmittel, steht. Es kann gut sein, dass Sie mit einem Haus im Grünen ein (Zweit-)Auto brauchen.

Lärmemissionen, Wegrecht, Sicht u.a.

Bevor Sie ein Grundstück kaufen, lohnt sich der Gang zur Gemeindekanzlei. Werfen Sie dort einen Blick auf das Altlastenkataster. So finden Sie heraus, ob beispielsweise der Untergrund des Bauplatzes belastet ist oder eine neue Strasse geplant ist, von welcher Lärmemissionen zu erwarten sind. Ausserdem erfahren Sie auf dem Bauamt, ob vor Ihrem zukünftigen Haus allenfalls eine Überbauung geplant ist.

Klären Sie zudem beim Grundbuchamt ab, ob Dienstbarkeiten bestehen, z. B. ein Wegrecht. Sie können sich auf der Gemeindekanzlei gleich auch noch nach den Baulandpreisen und dem Steuerfuss der Gemeinde erkundigen.

Bauen im Baurecht

Wenn Sie selber bauen wollen, kann der Landanteil gut und gerne 30 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Günstiger fahren Sie, wenn Sie im Baurecht bauen. Das heisst, Sie zahlen jährliche Baurechtszinsen für ein Grundstück, das einem Baurechtgeber (Private, Gemeinden) gehört. Solche Baurechtsverträge können für eine Dauer von bis zu 100 Jahren abgeschlossen werden. Wird der Vertrag danach nicht verlängert, geht die Immobilie gegen eine Entschädigung an den Baurechtgeber. Beachten Sie allerdings, dass Banken solche Projekte weniger gerne finanzieren. Und Achtung: Es gibt günstige Baurechtszinsen und es gibt Wucher. Informieren Sie sich deshalb gut, bevor Sie auf einen Baurechtsvertrag eintreten.

Der Schritt zum Wohneigentum

Der Vermieter erhöht jährlich unangekündigt die Miete, der Hauswart arbeitet schlecht und ist kaum erreichbar, die Nachbarn sind laut und die Waschmaschine ist ständig besetzt. Kurz gesagt, Sie sind es leid, in Ihren vier Wänden eingeschränkt zu sein. Deshalb haben Sie sich für einen grossen Schritt entschieden: den Schritt in die (Wohn-)Freiheit, resp. den Kauf von Wohneigentum.

Günstige Hypotheken ermuntern zum Hauskauf und zum Hausbau. Dadurch kann selbstgenutztes Wohneigentum unter Umständen günstiger sein als eine Mietwohnung. Passen Sie jedoch auf, dass Sie sich nicht blindlings in den Kauf stürzen, denn es lauern zahlreiche Tücken und Fallen auf Bauherren. Sparen Sie sich den Ärger, denn mit der Beachtung der wichtigsten Grundregeln können Sie sich vor bösen Überraschungen schützen.

Wohneigentum

Der Schritt zum Wohneigentum

Vorteile des Wohneigentums

  • Keine Kündigung: Das Haus oder das Stockwerk gehört Ihnen. Sie können dort auf unbestimmte Zeit bleiben, da Ihnen niemand kündigen kann.
  • Selbstverwirklichung: Sie erhalten grosse Gestaltungsfreiheiten. Nehmen Sie sich Zeit, Ihr Haus nach Ihrem Geschmack und Ihren Bedürfnissen einzurichten. Der gewonnene attraktive Lebensraum wird Ihnen viel Freude und Erholung bereiten.
  • Steuervorteile: Bei Hypothekar-Schuldzinsen, Kosten für werterhaltende Unterhaltsarbeiten und Einlagen in den Erneuerungsfonds (bei Stockwerkeigentum) werden Ihnen Steuerabzüge gewährt.

Nachteile des Wohneigentums

  • Unterhalt: In einem Haus müssen die Einrichtungen von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Rechnen Sie dafür jährlich ein bis anderthalb Prozent der Bausumme (ohne Land).
  • Wertverlust: Selbstgenutztes Wohneigentum dient in erster Linie als Gebrauchsobjekt und nicht als Kapitalanlage. Es verliert ständig an Wert und bringt bei einem späteren Verkauf nicht mehr die einstige Kaufsumme ein. Auch Umbau-Investitionen werden Sie kaum verrechnen können.

Baustellen-Dokumentation: Alles Gute kommt von oben …

Es ist kein Geheimnis, dass wenn Herr und Frau Schweizer bauen, sie dafür auch tief ins Portemonnaie greifen müssen. Eine Investition fürs Leben. Will man doch nach der Fertigstellung des Eigenheims auch möglichst lange darin wohnen. «Man baut nur einmal» lautet nicht selten die Devise. Während man früher ein Bauprotokoll noch mühsam selbst erstellen musste, gibt es heute mit einer Baustellen-Webcam und der Möglichkeit, Luftaufnahmen mit einer Drohne zu schiessen, hervorragende Mittel für eine automatische Dokumentation.

Die Baustellen-Webcam

Bei einer Baustellen-Webcam gibt es verschiedene Lösungen. Günstige, mittlere und teure. Wer baut, bezahlt im Grund genommen schon sehr viel. Und trotzdem sollte beim digitalen Baudokument nicht gespart werden. Die Dokumentation soll mit möglichst gestochen scharfen Bildern den Bauablauf erfassen. Und gewährleisten, dass auf dem Bau alles mit rechten Dingen zu und her geht und Arbeiten korrekt umgesetzt werden. Unscharfe Bilder oder falsche Sujets fördern nur Diskussionen und werden verschieden ausgelegt. Das ist in einem Prozessfall das Dümmste, was einem Bauherrn passieren kann: Eine Baustellen-Dokumentation, die nicht überzeugt. Es lohnt sich, sich im Vorfeld genau zu informieren. Ein Beispiel ist Baustellen-Webcam.ch.

Luftaufnahmen und Luftbilder mit einer Drohne

Abheben und von oben herab filmen. Luftaufnahmen mit Bildern, die nicht nur für die Dokumentation wichtig sind, sondern später bei besonderen Anlässe oder für sich selbst nochmals angesehen werden können. Mit Fotos einer Baustellen-Webcam lässt sich einiges erfassen. Mit einer Drohne auch. Ebenfalls von oben. Mit anderem Blickwinkel. Neue Szenen. Präzise Darstellung und genaue Antworten. Scharf. Ohne Wenn und Aber. Manchmal lohnt es sich, «in die Luft zu gehen». Wenn es darum geht, Geschichte und Wirklichkeit präzis und zuverlässig abzubilden.

Die Möglichkeiten sind offen. Je komplexer eine Baustelle, desto mehr gilt die Regel: Das eine tun und das andere nicht lassen. Die Baustellen-Dokumentation muss zuverlässig erfasst werden und eine glaubwürdige Abbildung des erfolgten Bauablaufes liefern. Webcam oder Drohne bieten wertvolle Hilfe dazu. Alles Gute kommt von oben.

Mehr Infos / Werbung:

Ein Haus planen und bauen – von der Vorstellung zur Realität

Wer hat nicht schon mal von einem eigenen Heim geträumt? Planen, gestalten, Teilnehmen am Entstehen, dann das fixfertige Haus beziehen. Hier lassen wir uns nieder. Das klingt so schön. So entspannt. Eine schier greifbare Perspektive, die dank günstiger Hypotheken auch für Familien mit etwas kleinerem Budget machbarer geworden ist. Ein Traum wird möglich. Und wie sieht die Realität aus?

Träume kommen zu Papier

Die Küche mit direktem Blick zu Spielplatz und einem Zugang zur Gartenterrasse. Die Schlafzimmer sollten weiter weg von Lärm und Verkehr liegen. Der Garten sollte einladen zum Verweilen und kind- oder altersgerecht gestaltet sein. Raum gestalten. Drinnen und draussen. Eigene Vorstellungen mit dem Architekten / Bauzeichner besprechen. Flexibel bleiben, weil jeder Wunsch und jeder Entscheid Auswirkungen auf die Kosten und die Raumeinteilung hat. Hin und her. Ausdenken, verwerfen und neu entwickeln. Die Hausplanung fordert unser Denken, Handeln und Fühlen.

Vom Plan zum Hausbau.

Vom Plan zum Hausbau, die Realität kann anders aussehen.

Pläne nehmen Gestalt an

So sollte es sein. Der Bauplan ist fertig und von den richtigen Stellen bewilligt. Darauf bauen wir. Auf erfasste Vorstellungen. Wie bei einem Puzzle entsteht zuerst der Rahmen. Das Fundament. Die Mauern. Schwerpunkte. Dann die Vernetzung. Anschlüsse an das Stromnetz, Wasser etc. Mit jedem Besuch auf der Baustelle läuft der innere Check ab. Vorstellung und Istzustand. Stimmen sie überein? Erste Abweichungen lösen Verunsicherungen aus.

Realität hat ein anderes Gesicht

Das Haus entsteht. Die Räume sind fix. Das Raumgefühl täuscht gewaltig. Boden und Decken werden sich noch verändern. Unsere Wahrnehmung vermittelt uns ein anderes Grössenverhältnis. Nach etwas mehr Innenausbau geben uns der Lichteinfall und die Höhe und Breite des Raumes ein  Gefühl von mehr Weite. Der erstmalige Blick aus dem Fenster lässt uns auch den Nachbarn wahrnehmen und dessen mögliche Sicht in unser Heim. Die Realität hat ein anderes Gesicht.

Der Bauherrenberater klärt auf und ab

Nun sind Kompetenz, Erfahrung und Beratung angesagt. Als Bauherr kennt man nicht alle Normen und Vorschriften. Kann sie nicht kennen. Der Bauberater schon. Wenn Unstimmigkeiten erkannt werden und wenn es um die Bauabnahme geht. Um das rechtliche und definitive Ja zur Realität. Spätestens dann tut man gut daran, einen Bauherrenberater beizuziehen. Vorstellungen und Realität stimmen in den wenigsten Fällen ganz überein. Flexibilität ist angesagt. Trotzdem gilt es, den Hausbau so nahe wie möglich an die mögliche Realität zu führen. Denn so entwickelt sich mit der Zeit Freude. Und dann kann die Realität zur erreichten Vorstellung werden.

Beispiel eines Bauherrenberaters: hbq-bauberatung.ch