Dachgärten und Terrassen – Die Miniparks des 21. Jahrhunderts

Dachgarten und Terrassen – unentdeckte Möglichkeiten

Dachgärten und Terrassen – Die Miniparks des 21. Jahrhunderts

Nicht nur im urbanen Raum wird es zusehends eng für konventionelle Gärten. Auch auf dem Land wird heute tendenziell mit weniger Umschwung gebaut als früher. Häuser stehen dichter beieinander, auf grosszügige Gartenflächen dazwischen wird mehr und mehr verzichtet. Im Gegenzug erfreuen sich Terrassen- und Dachgärten einer zunehmender Beliebtheit.

Die graue Not macht erfinderisch

Nicht nur in New York und Berlin werden immer mehr Flächen zersiedelt. Auch in Schweizer Städten machen sich Asphalt und Beton breit und verdrängen vielerorts die Grünflächen. Das hat nicht nur ein ästhetisches Problem sondern auch eine schwächere Absorption der Sonnenenergie und folglich die Erwärmung der Luft zur Folge. Immer deutlicher wird klar: Es fehlt an Platz und frischer Luft.

Städteplaner und Gartenbauspezialisten haben aus dieser Not heraus neue Räume für Grünflächen gesucht und gefunden: Auf Dächern und Terrassen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind grenzenlos und auch die trostlosesten Platzverhältnisse können in lebendiges Grün getaucht werden.

Dachgarten: eine Oase mitten in der Stadt

Dachterrassen: Raum als Oase genutzt.

Dachgarten: Oase mitten in der Stadt

Eine intelligent gestaltete Terrasse sorgt für Ferienstimmung mitten im Alltag.

Ob aus rustikalem Holz oder kühl und schlicht mit Steinen, ob Grünfläche oder Gemüseanbau – das Terrassengrünpotenzial ist endlos.

Auch auf Dächern lassen sich wahre Grünoasen anbauen – und damit ein Stück Lebensqualität ins eigene Haus holen. Gut durchdachte Bewässerungsmöglichkeiten reduzieren den Unterhaltsaufwand auf ein Minimum und machen Hausdächer und Terrassen zum Erholungsraum der besonderen Art. Wer sich für eine kreative Vergrünung seines Daheims interessiert, sollte sich den Rat von Profis einholen.

Ein Trend mit einer langer Geschichte

Der gegenwärtige Trend hin zu grünen Dächern und Terrassen ist übrigens keinesfalls neu:

Schon im Jahre 600 vor Christus war Nebukadnezar II. ein äusserst visionärer Stadtplaner. Er liess die «Hängenden Gärten» von Babylon bauen – heute eines der 7 Weltwunder und vermutlich die allerersten Dachgärten der Menschheitsgeschichte.

Neben ihrer ästhetischen Wirkung haben die Dachgärten damals wie heute einen praktischen Nutzen: Sie schonen die Kanalisationen bei starken Regengüssen und kühlen die darunterliegenden Räume an heissen Tagen.

Die Schweiz ist ihr Potenzial der Flachdachbegrünung gerade erst am entdecken. Ob privat oder als Unternehmen – die Begrünung von Dächern und Terrassen ist ein Gewinn. Sie sehen toll aus und leisten einen wichtigen Beitrag an die Umwelt.

Dachgärten und Terrassen – Die Miniparks des 21. Jahrhunderts

Dachgärten und Terrassen – Die Miniparks des 21. Jahrhunderts

Beispiel eines Anbieters für Dachgärten und Terrassen

GGZ-Gartenbau.ch: Terrassengestaltung vom Profi

© Haus-planen.ch – überarbeitet am 09.12.2019 (ar)

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