Leben im Holzhaus

Holzhaus: Wohnform mit Wohlfühlgarantie

Ob urige Arvenstube, heimelige Hütte oder futuristischer Kubus – Holz vermittelt Gemütlichkeit. Holz ist warm, Holz hat Charme – und Holz riecht gut. Die Aargauer Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni ist Inhaberin eines Holzbau-Betriebs und verriet jüngst an einem Kongress in Bern: «Ich liebe diesen wunderbaren Holzduft in den Haaren von meinem Hanspeter, wenn er abends nachhause kommt. Auch von der Luft in unserer Produktionshalle, kann ich nicht genug bekommen.» Ihre Antwort auf die Frage, wo sie sich am liebsten erhole, sorgte für Lacher: Im Wald natürlich!

Der Wald liegt nah und wächst nach

Natürlich! Holz ist ein natürlicher Rohstoff – und ein immer beliebteres Baumaterial. Ein Drittel unserer Landesfläche besteht aus Wald. An die fünf Millionen Kubikmeter Holz werden in Schweizer Wäldern jährlich geschlagen. Zeitgleich wächst aber doppelt so viel davon nach – alle drei Sekunden ein Kubikmeter, um genau zu sein. Wer sich für ein Holzhaus entscheidet, wählt also ein Baumaterial, das sich ständig erneuert und quasi vor der Haustüre liegt. Die verhältnismässig kurzen Transportwege sparen Energie und schonen die Umwelt.

Jedes fünfte Einfamilienhaus ist ein Holzhaus

In der Schweiz erlebt Holz als Baumaterial eine regelrechte Renaissance. 20 Prozent der neu errichteten Einfamilienhäuser sind heute Holzhäuser. Dabei spielen die grandiose Ökobilanz und technische Entwicklungen eine grosse Rolle. Computer steuern die Planung und Produktion, was ein Höchstmass an Präzision erlaubt. Ob abgerundet, spitz oder flach, ob bunt lackiert oder naturbelassen, der Spielraum in Sachen Form und Design ist bei Holzhäusern riesig. Nicht jeder vermag es, einen Architekten mit seinen individuellen Wünschen zu beauftragen. Nach wie vor beliebt sind die Fertigbau-Häuser. Etwa 30 Holzrahmenelemente werden benötigt – und innert Kürze kann man es sich im neuen Holzheim gemütlich machen.

Keine Staublaus im Holzhaus

Der Bau eines Massivhauses geht nicht so schnell über die Bühne. Und die Gemütlichkeit kann nach dem Einzug empfindlich gestört werden. Nie vergesse ich die kleinen, weissgrauen Wesen an den Wänden unserer ersten Wohnung – Ein Baufachmann belehrte uns: Das seien Staubläuse. Sie ernährten sich von dem für uns nicht sichtbaren Schimmel. Dieser würde sich bilden, wenn der Rohbau nicht genug habe austrocknen können. Derlei kann einem im Holzhaus nicht passieren. Allergene, Schimmelpilze und andere Schädlinge finden hier praktisch keinen Lebensraum, die Staubentwicklung ist sehr gering.

Energiequelle Sonnenschein

Holzhausbesitzer und -besucher schwärmen auch vom angenehmen Klima. Tatsächlich: Wenn Dämm- und Baumaterial optimal aufeinander abgestimmt sind, bleiben Luftfeuchtigkeit und Temperatur in einem Holzhaus das ganze Jahr über nahezu gleich. Im Winter verhindert die Dämmung, dass Wärme nach draussen gelangt, also die Raumluft abkühlt. In der wärmeren Jahreszeit heizt sich das Haus durch die Sonne auf.

Planen Sie ein Holzhaus? Dann sind Sie alles andere als auf dem Holzweg!

Autorin: Manuela Herzog

Mögliche weiterführende Tipps zum Thema

Hauswart – intern oder extern

Der externe Hauswart – ein geschultes Auge sieht viel

Wer für die Verwaltung einer Überbauung zuständig ist, weiss, es gibt laufend Anfragen und Anrufe von Bewohnern, denen etwas aufgefallen ist. Ein Schaden an einem Fenster. Die Heizung, die nicht richtig läuft. Das Garagentor, das einmal mehr nicht funktioniert. Die Liste mit laufend gemeldeten Mängeln kann unendlich sein. Darum ist für einen Hauswart, der direkt vor Ort wohnt, Feierabend manchmal ein Fremdwort. Ist der Hauswart in den Ferien, muss eine Vertretung organisiert werden. Wer nicht regelmässig in der Hauswartung tätig ist, kann während der Vertretungszeit an Grenzen stossen. Manchmal hilft es, auf eine externe Hauswartung zuzugreifen. Dies hat viele Vorteile.

Allezeit bereit, der Hauswart im Dienst.

Ein Hauswart ist sowohl für Firmen wie auch bei Überbauungen enorm wichtig.

Täglich Umgang mit Fragen zur Hauswartung

Eine externe Hauswartung reinigt und unterhält die Liegenschaft nach speziellen Vorgaben durch die Verwaltung. Sowohl innen, wie aussen. Auch wenn kleinere Reparaturen anstehen oder wenn Handwerker koordiniert werden müssen. Wer verschiedene Liegenschaften pflegt, erkennt Schadensfälle sofort und weiss, wie sie behoben werden können. Man profitiert vom Blick eines Fachmanns. Erfahrung erkennt auch frühzeitig mögliche Gefahrenzonen. Ein weiterer grosser Vorteil einer externen Hauswartungsfirma ist die Präsenzzeit. Ferien sind kein Thema, weil mehrere Mitarbeiter Hauswartdienste übernehmen. Somit ist auch die Fehlerquote kleiner, weil immer jemand Professionelles zuständig ist.

Vorbeugen und Werterhaltung

Eine Liegenschaft ist den verschiedenen Wetterbedingungen ausgesetzt und natürlich auch der Abnützung. Eine Türe, die ständig auf und zu geht, verschleisst schneller, wenn sie nicht regelmässig gepflegt wird. Das gleiche gilt beim Garten. Unkraut im Rasen vermittelt ein ungepflegtes Image der Überbauung. Eine Liegenschaft wird, wie vieles, nach Checklisten bewirtschaftet. Ziele sind Vorbeugung und Werterhaltung. Je nach Auftrag der Verwaltung. Doch nicht nur. Da sind noch die versteckten Gefahren. Für den Hauswart ist es wichtig, dass er frühzeitig reagiert, um Unfälle zu verhindern. Zum Beispiel, wenn sich Wasser auf einem Weg ansammelt, weil sich der Boden abgesenkt hat. Besonders im Winter bedeutet dies Glatteisgefahr.

Ein weiterer grosser Vorteil einer externen Firma – man kann die Hauswartung „gesorgt“ geben. Spezialisten können mit herausfordernden Rückmeldungen von Bewohnern besser umgehen, als jemand, der immer mitten drin ist und sich somit weniger abgrenzen kann.

Beispiel Firma, die Hauswartungen in der Region Zürich anbietet

Aplus-Hauswartung.ch

Baustellen-Dokumentation: Alles Gute kommt von oben …

Es ist kein Geheimnis, dass wenn Herr und Frau Schweizer bauen, sie dafür auch tief ins Portemonnaie greifen müssen. Eine Investition fürs Leben. Will man doch nach der Fertigstellung des Eigenheims auch möglichst lange darin wohnen. «Man baut nur einmal» lautet nicht selten die Devise. Während man früher ein Bauprotokoll noch mühsam selbst erstellen musste, gibt es heute mit einer Baustellen-Webcam und der Möglichkeit, Luftaufnahmen mit einer Drohne zu schiessen, hervorragende Mittel für eine automatische Dokumentation.

Die Baustellen-Webcam

Bei einer Baustellen-Webcam gibt es verschiedene Lösungen. Günstige, mittlere und teure. Wer baut, bezahlt im Grund genommen schon sehr viel. Und trotzdem sollte beim digitalen Baudokument nicht gespart werden. Die Dokumentation soll mit möglichst gestochen scharfen Bildern den Bauablauf erfassen. Und gewährleisten, dass auf dem Bau alles mit rechten Dingen zu und her geht und Arbeiten korrekt umgesetzt werden. Unscharfe Bilder oder falsche Sujets fördern nur Diskussionen und werden verschieden ausgelegt. Das ist in einem Prozessfall das Dümmste, was einem Bauherrn passieren kann: Eine Baustellen-Dokumentation, die nicht überzeugt. Es lohnt sich, sich im Vorfeld genau zu informieren. Ein Beispiel ist Baustellen-Webcam.ch.

Luftaufnahmen und Luftbilder mit einer Drohne

Abheben und von oben herab filmen. Luftaufnahmen mit Bildern, die nicht nur für die Dokumentation wichtig sind, sondern später bei besonderen Anlässe oder für sich selbst nochmals angesehen werden können. Mit Fotos einer Baustellen-Webcam lässt sich einiges erfassen. Mit einer Drohne auch. Ebenfalls von oben. Mit anderem Blickwinkel. Neue Szenen. Präzise Darstellung und genaue Antworten. Scharf. Ohne Wenn und Aber. Manchmal lohnt es sich, «in die Luft zu gehen». Wenn es darum geht, Geschichte und Wirklichkeit präzis und zuverlässig abzubilden.

Die Möglichkeiten sind offen. Je komplexer eine Baustelle, desto mehr gilt die Regel: Das eine tun und das andere nicht lassen. Die Baustellen-Dokumentation muss zuverlässig erfasst werden und eine glaubwürdige Abbildung des erfolgten Bauablaufes liefern. Webcam oder Drohne bieten wertvolle Hilfe dazu. Alles Gute kommt von oben.

Mehr Infos / Werbung:

  • Gebäudefotografie.ch

Die Zukunft mitgestalten: Nachhaltigkeit im Gartenbau

«Nachhalten» ist ein Verb, das in unserem Sprachgebrauch kaum mehr vorkommt. Seine Bedeutung wird aber immer stärker zum Imperativ unserer Zeit. Nachzuhalten meint, längere Zeit anzudauern oder zu bleiben. Und was bedeutet das zum Beispiel für unseren Garten?

Handlungsprinzip für alle Lebensbereiche

Als Substantiv machte die «Nachhaltigkeit» dann zunächst in der Forstwissenschaft Karriere – als «forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann» (Duden). Längst lässt sich diese Bedeutung generalisieren, im Sinne eines Prinzips, «nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann» (Duden).

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip: Handle so, dass die wichtigen Eigenschaften, die Stabilität und Regenerationsfähigkeit des Systems gewährleistet sind.

Nachhaltigkeit im Garten: gesundes Wachstum und langfristige Regeneration

Überträgt man die genannten Prinzipien auf den heimischen Garten, so lässt sich damit das Anliegen umschreiben, verantwortungsvoll mit seiner unmittelbaren Umwelt umgehen. Dies bedeutet zuzulassen, dass sich die Natur an ihre eigenen Regeln hält – und dies in einem Umfeld, dass man selber direkt prägen kann. Schädlingsbekämpfung geht auch ohne Chemie. Algen auf Terrassen und Gartenwegen etwa lassen sich auch mit heissem Wasser und Bürste vernichten. Auch düngen kann man ohne chemische Bomben: Zerkleinerte Brennnesseln beispielsweise eignen sich hervorragend als Dünger. Sie liefern wichtige Nährstoffe und erzeugen Wärme für die Pflanzen.

Nachhaltigkeit muss erarbeitet werden.

Diese beiden Beispiele zeigen vor allem eines:

Was für unsere Grosseltern noch selbstverständlich war, müssen wir uns wieder erarbeiten.

Das bedeutet: einlesen, abschauen, nachfragen. Was eine sinnvolle Pflanzenwahl angeht, da müssen die meisten von uns einen fachkundigen Gartenbauer zu Rate ziehen. Ob Pflanzen auf dem Nord- oder Südbalkon, auf der Terrasse oder im Garten platziert werden sollen – damit sind manche überfordert. Wo welche Pflanze gut wächst, welche Schatten, welche das Sonnenlicht braucht, sind aber essenzielle Fragen im nachhaltigen Gartenbau. Nachhaltigkeit muss also erarbeitet werden. Und sie kostet Geld. Doch wer nachfragt profitiert, und zwar langfristig.

Beispiel für nachhaltigen Gartenbau (Werbung):

GGZ Gartenbau Genossenschaft, Oberhalsi, Gartenbau Stadt und Region Zürich

© Haus-planen.ch – überarbeitet am 22.10.2019 (ar)

Erdbebensicherheit – und die Frage nach der Verantwortung

Erdbeben sind in der Schweiz im Direktvergleich zu Italien, Griechenland oder zur Türkei zwar selten, aber wenn sie auftreten durchaus heftig. Im Wallis, in der Region Basel (man erinnert sich an das vernichtende Erdbeben von 1356, das laut ETH-Forschern als das stärkste in historischer Zeit dokumentierte Beben in Zentraleuropa gilt), in der Zentralschweiz, im Engadin und im St. Galler Rheintal ist die Erdbebengefährdung deutlich höher als im Rest der Schweiz. Die extrem dichte Besiedlung in unserem Land macht das Beben der Erde zu dem Naturereignis mit dem grössten Schadenpotenzial.

Erdbebensicherheit

Aufgrund dieser Erkenntnis hat der Bund 2001 ein Massnahmeprogramm lanciert mit dem Ziel, die Erdbebensicherheit von Neubauten sowie bestehender Gebäude durch gezielte Präventionsarbeit zu erhöhen. Denn die durch den Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) erlassenen Normen alleine greifen hier zu kurz – deren systematische Einhaltung bezüglich Erdbebenanforderungen ist in der Schweiz – mit Ausnahme der Kantone Basel-Stadt, Freiburg, Nidwalden und Wallis – momentan nicht verpflichtend.

Die Verantwortung für die Erdbebensicherheit liegt beim Hauseigentümer

Der Hauseigentümer steht in der Verantwortung, sich mit den jeweils aktuellen Ansätzen bezüglich erdbebensicherem Bauen auseinanderzusetzen. Die Verletzlichkeit – also die Schadenempfindlichkeit eines Baus auf Erdbebeneinwirkungen – muss durch entsprechende Massnahmen auf ein Minimum reduziert werden. Traditionsgemäss sind Bauten in Bezug auf vertikale Lasten ausgelegt. Dass im Falle eines Bebens aber eine immense horizontale Belastung auf den Bau einwirken kann, muss in statischen Berechnungen von Anfang an miteinfliessen. Das generiert unangenehme Mehrkosten und wird aus diesem Grund oft vernachlässigt.

Doch die Nichtbeachtung erdbebengerechter Bauweisen kann einen im Falle einer Naturkatastrophe sehr teuer zu stehen kommen. Es ist ausdrücklich zu empfehlen, sich hier auf die SIA Normen zu beziehen. Denn im Schadenfall wird sich das Gericht auf deren Einhaltung berufen zur Beurteilung darüber, ob der Stand der Technik, die «Regeln der Baukunde», eingehalten wurden oder nicht.