Gebäudesanierung: Besser früh als spät; besser teurer als günstig

Nicht nur Silber, Gold und Bronze gelten als Kostbarkeiten. Auch Beton ist in jeder Schatztruhe gern gesehen – Betongold versteht sich. Zum Beweis: Noch immer gelten Immobilien als die stabilste Wertanlage. Selbst in Krisenzeiten stehen sie uns treu zu Diensten. Umso mehr Liebe und Pflege haben sich diese Betonschätze verdient – insbesondere die Fassade. Denn wie heisst es so schön: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Aber was gehört zu einer Gebäudesanierung eigentlich dazu, wie viel darf sie kosten und warum lohnt sich ein professionelles Immobiliengutachten?

Für die Gartenanlage den Gartenbauer

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Beim Nachbarn auf der anderen Seite des Zauns ist der Rasen immer viel grüner und schöner als im eigenen Garten. So ist das auch bei uns und unseren Nebengärtnern. Nicht nur die Rasenfläche ist grüner und scheint gepflegter, die Terrasse sieht einladender aus; ja, die gesamte Gestaltung des Gartens wirkt deutlich gelungener als bei uns. Die Obstbäume auf der nachbarlichen Wiese tragen die hübscheren Kirschen und Äpfel. Nur die Rosen sind bei uns definitiv schöner als drüben; unsere Gartennachbarn haben nämlich keine.

Darauf muss man bei der Hausrenovierung achten

Ein Haus zu renovieren oder umzubauen kann die verschiedensten Gründe haben. Manche wollen gerne ihr Eigenheim verschönern, bei anderen steht Nachwuchs an, weshalb mehr Platz benötigt wird und wieder andere erhoffen sich durch eine Renovierung eine langfristige Einsparung von Energiekosten.

Liegenschaftsunterhalt und Hauswartung: nachhaltige Pflege

Man sieht es sofort, wenn ein Grundstück, eine Liegenschaft intensiv gepflegt wird. Leider mehren sich auch in der Schweiz die Fälle, wo das nicht mehr geschieht. Es sind hektische Zeiten und da geht der Blick für die Ordnung, Sauberkeit und Pflege schon mal verloren. Der Unterhalt von Liegenschaften wird durch die Besitzer vernachlässigt, denn anderes scheint dringlicher. Liegenschaftsunterhalt braucht Zeit, Arbeit und Know-how. Eine Investition, die sich aber lohnt.

Massnahmen zur Werterhaltung

Eine Liegenschaft oder ein ganzes Areal erfordert Pflege. Sobald etwas mit Füssen betreten wird, müssen Dinge gereinigt, repariert, ersetzt und gepflegt werden. Bäume zu schneiden, Rasenflächen zu reinigen, Haustechnik in Stand zu halten, ist essenziell. Reinigung, Beleuchtung und Kleinreparaturen rund um das Haus kommen hinzu, und auch der Winterunterhalt will mit bedacht sein. Nur so kann Schäden und Wertverlust vorgebeugt werden. Denn Liegenschaften sind ein höchst wertvolles Gut. Alle weitsichtigen Massnahmen zur Pflege und zum Unterhalt bedeuten Werterhaltung und zahlen sich buchstäblich aus.

Angestellte, Besucher und Bewohner wissen es zu schätzen

All dies gilt auch für Hauseigentümer: Wer davon ausgeht, dass das Eigenheim über Jahre keinen Unterhalt braucht, wird dies irgendwann bitter bereuen. Spätestens bei Wasser- und Fassadenschäden, kostet das viel Geld. Da ist Vorsorge günstiger als die Behebung im Nachhinein.
Die Pflege von Liegenschaften wirkt sich zudem direkt auf die Reputation des Besitzers aus. Ob bewusst oder unbewusst, Gepflegte Räumlichkeiten hinterlassen bei Kunden und Besuchern einfach einen guten Eindruck. Ausserdem fühlen sich Angestellte bei der Arbeit wohler und sind entsprechend produktiver. Sauberkeit und Wartung der Haustechnik macht Prozesse leichter und erfolgreicher.

Liegenschaften in Schuss halten

Vor allem, wenn eine Liegenschaft kurzfristig verkauft werden muss, drückt der schlechte Zustand der Immobilie den Preis. Das kann schmerzhaft sein. Sowohl beim Verkauf von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern als auch bei Liegenschaften für Industrie und Gewerbe kann nicht einfach darauf gesetzt werden, dass die hohen Landpreise solche Entwertungen durch mangelhafte Pflege kompensieren. Das Gebäude stetig in Schuss zu halten, muss die Devise sein.

Tipp für die Region Zürich

Aplus-Hauswartungen.ch: Liegenschaftsunterhalt und Hauswartungen

Lange Freude am Parkettboden durch richtige Reinigung und Pflege

Wer jemals die Stiftsbibliothek in St. Gallen besichtigt hat, der erinnert sich bestimmt nicht nur an die prunkvolle, barocke Innenausstattung sondern auch an die gänzlich schmucklosen, grauen Filzpantoffeln. Ohne diese Leisetreter gibt es keinen Einlass. Mehr als 100`000 Besucher schlurfen jährlich durch die Gänge – und sorgen so für eine Gratispolitur des Parketts. Die Putzequipe braucht lediglich noch mit dem Staubwedel durch die Regale zu wirbeln. Derweil fragt sich Otto Normalverbraucher, wie er seinen Parkettboden zuhause ohne Filzpantoffel-Invasion auf Hochglanz bringen oder ihn – je nach Beschaffenheit – sauber und gepflegt halten kann.

Parkettboden

Parkett ist natürlich und pflegeleicht

Eins sei festgehalten: Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, der investiert in die Zukunft. Echtholz ist zwar teurer als andere Bodenbeläge, dafür jedoch sehr viel langlebiger. Das klösterliche Parkett in St. Gallen hat immerhin schon zweieinhalb Jahrhunderte hinter sich! Auch Allergiker wissen den gesundheitlichen Vorteil von Holz als natürlichem Material zu schätzen. Und wem das Rotweinglas aus den Händen rutscht, der atmet – und putzt einfach schnell auf. Man möchte sich jenes Malheur auf einem schneeweissen Langflorteppich nicht vorstellen … Kurz: Parkett ist pflegeleicht. Dennoch gibt es einiges zu beachten.

Reinigung und Pflege: Parkett mag es sanft

Jede Hausfrau kennt sie, die bunten Lappen, die sich manchmal so herrlich an den Fingerkuppen festhaken: Mikrofasertücher genannt. Stopp! Genau mit diesem Textil sollte ein Parkett nicht in Berührung kommen. Was unserer Haut nicht genehm ist, mag Holz auch nicht. Geöltes Parkett kann angegriffen, versiegeltes oder gewachstes zerkratzt werden. Über weiche Baumwollfransen am Wischmopp freuen sich Holzböden am meisten. Und wer das Putzwasser – bitte nur nebelfeucht wischen – noch mit spezieller Holzbodenseife anreichert, der beschert seinem Untergrund eine regelrechte Kur. Die natürlichen Fette im Konzentrat wirken wie Balsam. Möchte man lange Freude an seinem Parkett haben, dann sollte man ihn einmal im Jahr einer gründlichen Reinigung und Pflege unterziehen – am besten von Profis. Das spart Arbeit, Zeit und Nerven. Und die Fachmänner und -frauen kennen die passenden Reinigungs- und Pflegeprodukte für jeden Parkettboden.

Hunde hassen Gymnastik!

Übrigens: Parkettpflege beginnt bereits vor der Haustüre. Eine genügend grosse Fussmatte hält 80 Prozent vom Schmutz fest und erspart Ihnen so manchen Kratzer im Parkett. Möbelfüsse sollten Sie mit Filzgleitern versehen und Pflanzen niemals direkt auf den Boden stellen. Glänzt und gleitet ein Parkettboden zu stark, so kann dies lustige und leidige Auswirkungen haben. Man denke da an den Dalmatiner von Tante Dora. Wenn diese auf Besuch kommt, macht das arme Tier bei jedem Schritt unfreiwillig den Spagat. Wussten Sie, dass es eine Art Antirutsch-Beschichtung für Parkett gibt? Nicht nur Vierbeiner haben dann besseren Stand, auch Sie selbst können unsanfte Landungen auf Ihrem Allerwertesten vermeiden.

Autorin: Manuela Herzog